Gevelsberg
 

Gevelsberg


 
Gevelsberg ist eine Stadt im Ennepe-Ruhr-Kreis am südlichen Ende des Ruhrgebiets. Sie liegt in der Mitte der beiden bekannten Städte Hagen im Osten und Wuppertal im Südwesten.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Vorgänger der Stadt, Mylinghausen, im Jahr 1096.



Die wohl bekannteste Geschichte der Stadt dreht sich um die Ermordung des Kölner Erzbischhofs Engelbert von Berg im Jahr 1225 durch den Grafen Friedrich von Isenberg, welche wohl im heutigen Stadtteil Strückerberg stattgefunden hat.

Nachdem Gevelsberg als eine der ersten Städte Deutschlands ein kommunales Elektrizitätswerk aufgebaut hatte, war sie die zweite Stadt des Landes, die eine elektrische Straßenbeleuchtung einführte.

Geprägt wurde das Stadtbild durch aus der Kleinindustrie erwachsenen Wohnhäuser, Fabrikantenvillen und Fabrikanlagen sowie den Steinkohlebergbau im Norden der Stadt.

Heutzutage ist Gevelsberg bekannt für die jährlich stattfindende Kirmes, die "schrägste Kirmes Europas". Diesen Namen hat das Fest wohl unter anderem seiner Lage den Strückerberg hoch entlang der Mittelstraße und Elberfelder Straße zu verdanken. Höhepunkt ist jedes Jahr der durch zahlreiche Kirmesgruppen aus Gevelsberg und den umliegenden Städten gestaltete Kirmeszug.

Besonders stolz ist die Stadt auf ihre sportlichen Söhne und Töchter. Neben dem TV Eintracht Vogelsang existieren noch zahlreiche Vereinen rund um verschiedenste andere Sportarten.
Berühmteste Vertreter sind wohl Alexandra Popp, Fußball-Nationalspielerin, und Lukas Klostermann, der jüngst ebenfalls in den Kader der deutschen Nationalmannschaft berufen wurde.